Film Matinée – Long Night

Emergency Switzerland Foundation konnte am 5. April 2025 im Kino Riffraff in Zürich einem interessierten Publikum den Film «Long Night» vorstellen. Im anschliessenden Gespräch, moderiert von Erika Burri (NZZ), sprachen die Regisseurin Lyncy Billing und die Präsidentin Rossella Miccio von Emergency International über Solidarität und die 25-jährige medizinische Unterstützung der Organisation in Afghanistan, sei es mit kostenloser medizinischer Versorgung oder mit der Ausbildung von einheimischem Personal.
Lynzy Billing ist eine britische Investigativ-Journalistin afghanisch-pakistanischer Herkunft. Ihre Arbeiten wurden bereits mit drei Emmy-Awards ausgezeichnet.
Lyncy Billing im Gespräch mit Erika Burri: Die Folgen des Krieges sind präsent,
der Zugang zu medizinischer Versorgung in einer verarmten Gesellschaft ist wichtiger denn je.
Im Jahr 2024 reiste Lynzy Billing nach Afghanistan, um die Situation anhand der intimen Berichte des afghanischen Gesundheitspersonals und der Patienten in den medizinischen Einrichtungen von Emergency zu erkunden. Vom Herzen Kabuls über das ländliche Panjshir-Tal bis hin zur einst unruhigen Provinz Helmand erzählen Generationen von Afghaninnen und Afghanen jeden Alters in ihren eigenen bewegenden Worten, wie sie täglich mit der Realität des Krieges konfrontiert sind.
Dazu Lyncy Billng: «Ich wollte diesen Film schon lange realisieren, um die afghanischen Ärzte zu würdigen, die während des Krieges mehr als 8,5 Millionen Patienten behandelt und Tausende von Leben gerettet haben und dies auch heute noch tun. Ihre Stärke ist unübertroffen, ihre Fürsorge für ihr Volk unerschütterlich. Die Arbeit, die Emergency in Afghanistan leistet, darf nicht vergessen werden. Und auch die Menschen in Afghanistan dürfen nicht vergessen werden. Ich möchte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Emergency für ihren unermüdlichen Einsatz und für ihre unermüdliche Fürsorge für das afghanische Volk danken.»
Foto Credit: Nadine Kägi